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Speicherpatt bei iPhone & Mac: Medien auslagern

In den letzten Jahren begegnete mir häufiger eine Speicherplatz-Falle, der nur schwer zu entkommen ist: Das iPhone läuft über, und der Mac, mit dem es synchronisiert, platzt auch aus allen Nähten.

Der fehlende Platz fällt oft erst auf, wenn sich die Geräte beschweren, dass sie keinen Platz mehr haben, um neue Systemversionen zu installieren. Hier zum Beispiel meckert der App Store unter High Sierra, dass nicht genügend Platz für Sicherheitsupdates vorhanden ist. Aber auch generell sind überfüllte iPhones und Macs ein schlechter Zustand: Sie werden träge und unzuverlässig. Denn eigentlich braucht das jeweilige System mindestens 10 Prozent freien Speicherplatz, um problemlos arbeiten zu können.

Das Video zeigt Euch, wie Ihr dem Speicherpatt entkommt und erst den Mac und dann das iPhone freischaufelt – und das ohne Datenverlust. Der Mac behält eine vollständige Mediathek, und Time Machine kümmert sich um die Backups.

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Fahrtenbucher entfesselt

Der Kurzbefehl zum automatischen Protokollieren der Streckenkilometer hat eine Achillesferse: Gibt es keinen Straßennamen oder keine Hausnummer, streikt er – und das erst beim nächsten Ausführen. Dann hat er unvollständige Adressdaten in den Zwischenspeicher (Kalender oder Adressbuch) geschrieben und scheitert, wenn er daraus eine neue Ortsangabe basteln will.

Intern arbeitet auch die Kurzbefehle-App mit Längen- und Breitengraden. Damit sind sehr exakte Ortsangaben möglich. Man kann sogar Längen- und Breitengrad-Werte mittels der Aktion „Details von Ort abrufen“ herausfiltern. Nur erlaubt die Kurzbefehle-App es nicht, aus diesen Zahlen wieder ein Ortsobjekt zu basteln.

Dafür braucht Ihr eine zusätzliche App: „Toolbox Pro“ von Alexander Hay. Sie lässt sich kostenlos im App Store herunterladen, allerdings benötigen die aufwendigen Aktionen einen (einmaligen) in-App-Kauf, damit sie funktionieren. Für aktuell 7 € könnt Ihr dann nicht nur flexibler mit Euren Ortsdaten umgehen, sondern könnt auch die iCloud-Ordner-Grenze überwinden: Ihr könne einen anderen iCloud-Ordner als Bookmark definieren, auf den Ihr dann mit den entsprechenden Toolbox-Pro-Aktionen zugreifen könnt.

Aber ich schweife ab. Ich wollte ja zeigen, wie die Ortsbestimmung funktioniert. Hier ist das Video:

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Foto-Countdown per Kurzbefehl

Mit einem Foto-Countdown zelebriere ich regelmäßig besondere Ereignisse, etwa den Start meiner Fahrradtour oder die Veröffentlichung meines nächsten Videos. Die Idee dahinter: Täglich nehme ich ein Bild auf, das einen Vorgeschmack des Ereignisses bietet. Darauf setze ich eine Countdown-Zahl, um es in meine bevorzugte Chatgruppe oder Social-Media-Kanäle zu senden.

Um die Zahl aufs Bild zu bekommen, habe ich bisher entweder die App Over oder Adobe Spark Post benutzt. An sich brauchbar, nerven sie doch ein wenig, weil sie mir ein Abo andrehen wollen. Außerdem muss ich immer selbst herunterzählen, mir also die Zahl von gestern merken. Das geht besser! Mit einem Kurzbefehl und der zusätzlichen App Data Jar gelingt das Runterzählen – und ich baue obendrein eine Farb- und Schriftauswahl ein.

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Numbers: Summen berechnen und Diagramme erstellen

Apple bietet seine Tabellenkalkulation auf iPhone, iPad und macOS an. Das Dateiformat ist auf allen Plattformen dasselbe, und via iCloud wechselt Ihr nahtlos zwischen den Plattformen. Selbst unter Linux oder Windows könnt Ihr über den Browser Tabellen erstellen und bearbeiten.

Die kostenlosen Apps machen es Euch leicht, eigene Auswertungen zusammenzustellen und daraus dann schicke Diagramme zu gestalten. Doch trotz aller Bedienfreundlichkeit bleiben ein paar Hürden: Bis ich den Bogen raus hatte mit der konditionalen Addition (SUMMEWENN und SUMMEWENNS), vergingen ein paar Stunden und gescheiterte Anläufe.

Das zwanzigminütige Video zeigt Euch Formel- und Diagrammfunktionen und weist auf die möglichen Stolpersteine hin, die den Weg zur persönlichen Tabellenauswertung pflastern.

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Kurzbefehle herunterladen und veröffentlichen

Wer einmal einen Kurzbefehl gebaut hat, will ihn bald auch mit seinen Kolleginnen oder Freunden teilen. Zum Glück müssen die Euch auch nicht über die Schulter blicken und den Kurzbefehl Schritt für Schritt nachbauen. Die Kurzbefehle-App hat eine praktische Funktion eingebaut, um Kurzbefehle zwischen iCloud-Konten auszutauschen.

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Quittungs-Scanner mit Ortsinformationen erweitern

Da iPhones (und iPads mit SIM-Kartenschlitz) einen GPS-Sensor aufweisen, kann man den aktuellen Aufenthaltsort schnell erfassen. Mit der Kurzbefehle-App verwendet Ihr die Ortsdaten, etwa um Entfernungen zu berechnen, bestimmte Geschäfte in der Nähe zu finden oder ein Ortstagebuch zu führen.

Der selbstgebaute Quittungsscanner lässt sich etwa mit der Funktion erweitern, den Namen und die Adresse des besuchten Geschäfts in die Tabelle der Ausgaben aufzunehmen.

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Magic Keyboard (iPad Pro): Schneller die Tastenhelligkeit regeln

Apples neue Tastatur für iPad Pros ab 2018 integriert ein Trackpad und obendrein Tastaturbeleuchtung. Nun könnt Ihr endlich auch im Dunkeln tippen und dabei schnell die Tasten finden.

Das ging bisher nur mit Tastaturen von Drittanbietern wie Logitech, beispielsweise Combo Touch oder Slim Folio Pro. Diese weisen Funktionstasten auf, etwa für Medienwiedergabe und Lautstärke. Apple verzichtet auf die zusätzliche Tastenreihe bei ihren Kombinationen aus Hülle, Standfuß und Eingabegeräten, die sie über den Smart Connector mit dem iPad Pro (11 oder12,9 Zoll) verbinden.

Viele Anwender bemängeln nun, dass die Einstellung der Tastaturhelligkeit bei Apples Magic Keyboard tief in den Einstellungen versteckt sei. Tatsächlich sind mindestens fünf Tipper notwendig:

  • Einstellungen-App öffnen
  • „Allgemein“ antippen
  • „Tastatur“ auswählen
  • „Hardwaretastatur“ antippen
  • Schieberegler bewegen, um die Tastaturbeleuchtung zu regeln
Einstellungen/Allgemein/Tastatur/Hardwaretastatur: Fünf Tipper bis zur Regelung der Tastaturhelligkeit

Per Sprachbefehl

Wer im Home Office sitzt, erspart sich den Weg über einen Zuruf. Die Phrase

„Hey Siri, Tastenhelligkeit ändern“

öffnet direkt den Einstellungsdialog für die Hardware-Tastatur. Doch mit Publikum – etwa im Café oder spätabends im geteilten Bett – will niemand so gern auf sein Tablet einreden.

Derzeit (Juni 2020) gibt es keine Möglichkeit, diese umständliche Methode über eine Tastenkombination abzukürzen. Doch zum Glück gibt es die Kurzbefehle-App, mit der Ihr immerhin den Dialog etwas schneller aufruft. Denn die iOS-Einstellungen lassen sich über einen speziellen URL aufrufen.

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iOS-Kurzbefehle-App: Der erste Kurzbefehl (Video)

iPhones, iPads und iPod touches haben mit iOS 13 die Kurzbefehle-App spendiert bekommen. Sie wird mit dem Update auf jedes Gerät installiert und verwaltet dort Sprachbefehle sowie persönliche Automatisierungs-Workflows.

Auch wenn die einzelnen Bausteine (Aktionen) der Kurzbefehle-App es recht einfach machen, den eigenen Algorithmus aufzubauen – es bedarf trotzdem etwas Programmierer-Denke, um zum Ziel zu gelangen. Die erfolgreichste Methode erfordert kleine Schritte. Jedes kleine Feature wird einzeln gebaut und getestet, dann kommt das nächste.

Start mit „Text“

Die erste Aktion fast jedes Kurzbefehls ist bei mir „Text“. Dort trägt man seinen ersten Test-Inhalt ein, um ihn danach durch unterschiedlichste Aktionen zu jagen.Auch wenn ich nicht gerade einen 08/15-Tweet vorbereiten will oder eine Telefonnotiz passend formatiert haben will: Die Aktion ist ungemein wichtig. Mit ihr bekommt man etwa eine Internet-Adresse in den Kurzbefehl. Ich kann Testwerte eintragen oder die Resultate anderer Aktionen in einer Text-Aktion zusammenführen.

Der Allrounder „Überblick“

Zum Nachsehen, was eine Kurzbefehl-Aktion denn gerade ausspuckt, nutze ich meistens „Überblick“. Am Ende des Kurzbefehls ersetzt sie das endgültige Ziel, solange ich nicht sicher bin, dass alles funktioniert. Zwischen zwei Aktionen geschoben zeigt sie mir an, was das aktuelle Resultat ist, und arbeitet dann weiter. So ein Beobachtungspunkt ist beim Programmieren ungemein wichtig. Wenn’s haarig wird, hilft die Aktion „Inhaltsdiagramm anzeigen“ weiter. In den meisten Fällen liefert diese aber zu viel Informationen.

Datumsformat anpassen

Im Video wird ein individuelles Datumsformat verwendet. Für die richtige Anwendung der Unicode-Nomenklatur #35 gibt es ein Support-Dokument von Apple, das ihre Anwendung in verständlichen Beispiele erklärt.

Mehr zu Kurzbefehlen

Die Mac & i hat mehrere Artikel zur Kurzbefehle-App veröffentlicht: Die Titelgeschichte der Ausgabe 1/2019, „Zaubern, tricksen, automatisieren“ (kostenpflichtiger Artikel) beschreibt 20 Automatisierungslösungen für macOS und iOS. Die beschriebenen Kurzbefehle lassen sich herunterladen in den Bonusinhalten, dazu kommen weitere Tipps zum Individualisieren.

In Mac & i Heft 5/2019 liefert der Praxisartikel zur Kurzbefehle-App in iOS 13 (kostenpflichtiger Artikel) aktuelle Tipps zur neuen Version.

Der Online-Tipp „Shortcuts teilen – nicht vertrauenswürdige Kurzbefehle erlauben“ hilft weiter, wenn Ihr beim Herunterladen eines Kurzbefehls auf eine Fehlermeldung stoßt.